Steiner Schulen stehen grundsätzlich allen Kindern und Jugendlichen offen, die in der Lage sind, eine Regelklasse zu besuchen, unabhängig von der weltanschaulich-religiösen oder politischen Haltung und der wirtschaftlichen Situation der Eltern.
Nach ausführlichen Informationen findet ein Aufnahmegespräch statt. Ältere Schüler/innen können auch direkt in höhere Klassen einsteigen.
Nein! Für Kinder, die besondere Teilleistungsschwächen oder Verhaltensauffälligkeiten haben, gibt es spezifische Kleinklassen- und Sonderschulangebote auf der Basis der Steiner-Pädagogik. Für entsprechende Angebote wenden Sie sich an:
Die Steiner Schulen stellen das Kind ins Zentrum und orientieren ihren Lehrplan konsequent an seiner Entwicklung. Sie unterrichten Kinder und Jugendliche mit unterschiedlichen Begabungen wie an den staatlichen Regelschulen auch, nur dass hier neben intellektuellen Fähigkeiten gleichgewichtig auch soziale, künstlerische und handwerkliche Fähigkeiten angesprochen werden. Schlüsselqualifikationen wie Teamfähigkeit, Kreativität und die Fähigkeit, prozessual zu denken, können sich so vom ersten Schultag an entwickeln.
Engagierte Eltern und Lehrkräfte verstehen sich als gleichwertige Erziehungspartner. Die Eltern sind in den Entwicklungsprozess der Schule einbezogen und werden ernst genommen mit ihren Fragen und Anregungen. An den meisten Steiner Schulen gibt es dazu ein Elternforum oder einen Elternrat. In schwierigen Situationen können sich Eltern an ein Vertrauensgremium wenden, dem in der Regel Eltern, Lehrervertreter und Vorstandsmitglieder angehören. Regelmässig stattfindende Gespräche zwischen Eltern und Lehrkräften dienen der Standortbestimmung der Schüler/innen. In der Regel findet einmal pro Quartal ein Klassenelternabend statt.