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Zusätzliche Bilder und Informationen aus Artikeln der Mitteilungen 213

GLOKAL

Jugendliche suchen nach positiven Antworten auf die globalen Herausforderungen: hier, jetzt, nachhaltig. Ein öffentlicher Anlass der Rudolf Steiner Schule Basel mit Menschen, die sich für eine gerechtere Welt engagieren.

glokal: Unsere Referentinnen und Referenten

Thema Ernährung/Landwirtschaft/lokale Ökonomie

Hannes Reiser, Jahrgang 1953, gehört zur Gründergeneration von Longo maï und ist heute Mitverantwortlicher der Administration von Pro Longo maï (des Fördervereins) und des Europäischen Bürger-Innen-Forums in Basel. Er engagiert sich ausserdem seit der ausländerfeindlichen Schwarzenbachinitiative für die Verteidigung von Flüchtlingen und MigrantInnen in der Schweiz und gegen die fremdenfeindliche Daueroffensive von Rechtsaussen und ist im Vortsand der Anlaufstelle für Sans Papiers in Basel. Er ist Vater von drei Söhnen (29, 22 und 20), interessiert sich für Literatur, Musik, Philosophie, Décroissance sowie für alternative Wirtschaftsformen. Trotz seines Alters absolvierte er an der Uni Freiburg noch ein Wirtschaftsstudium mit dem Schwerpunkt Genossenschaftswesen, das er vor drei Jahren abschloss.

Claudio Beretta schloss seinen Master in Umweltnaturwissenschaften ab mit Schwerpunkten in Wald- und Landschaftsmanagement, nachhaltigen Energiesystemen und Lebensmittelverschwendung. Er arbeitet am Institut für Umweltingenieurwissenschaften der ETH Zürich, wo er im September 2013 seine Doktorarbeit begonnen hat. Daneben ist er Präsident von foodwaste.ch, einem Verein zur Vermeidung von Lebensmittelverschwendung."

Prof. Dr. Isidor Wallimann studierte Landwirtschaft, Ökonomie und Soziologie und lehrte Soziologie, Volkswirtschaftslehre und Sozialpolitik an der FHNW und an der Universität Fribourg. Als Professor Emeritus ist er heute Visiting Research Professor an der Syracuse University in Syracuse, NY, USA, und veröffentlichte unter anderem Das Zeitalter der Knappheit und Enviromental Policy is Social Policy – Social Policy is Enviromental Policy: Toward Sustainability Policy. Isidor Wallimann sieht Urban Agriculture als Teil eines ganzen Netzes, das sich für ein lokal, sozial und ökologisch nachhaltiges Dasein einsetzt. Darum ist er auch engagiert als Präsident in Verein und Genossenschaft Netz Soziale Ökonomie Basel von wo aus er die Gründung von Urban Agriculture Netz Basel initiiert hat.

Eigentlich ist es für Tilla Künzli ganz einfach: Vorleben wie es sonst noch sein könnte. Durch erlebbares, mit Humor und Ästhetik auf Anderes sensibilisieren. Durch Kleidung, urbane Landwirtschafts- Projekte, Vorträge und Musik gemeinsam Lebensräume gestalten. Die berührende Kommunikation über den zukunftsfähigen Umgang mit Lebensmittel und anderen unabdingbaren Gütern, steht dabei immer im Zentrum. Ausbildung: Kunst Bachelor an der Cornish College of the Arts in Seattle WA. Design Master am Master Studio of Design, FHNW HGK Basel. Mein Fokus: Sinnvolles Tun statt Bla Bla, Ideen Umsetzerin.


Thema Energiewende

Dr. phil. Daniele Ganser ging 12 Jahre in die Steinerschule am Jakobsberg. Er ist Schweizer Historiker, spezialisiert auf Zeitgeschichte seit 1945 und Internationale Politik. Seine Forschungsschwerpunkte sind Friedensforschung, Geostrategie, verdeckte Kriegsführung, Ressourcenkämpfe und Wirtschaftspolitik. Er unterrichtet an der Universität St. Gallen (HSG) zur Geschichte und Zukunft von Energiesystemen und an der Universität Basel im Nachdiplomstudium Konfliktanalysen zum globalen Kampf ums Erdöl. Daniele Ganser ist Gründer und Leiter des Swiss Institute for Peace and Energy Research (SIPER) in Basel. Das SIPER untersucht, ob es möglich wäre, die Energieversorgung zu 100% auf erneuerbare Energien umzustellen und Konflikte friedlich zu lösen (www.siper.ch)

Petra Hirsig-Geiger ist Geschäftsführerin des Vereins sun21 in Basel, engagiert sich seit 2013 bei der Genossenschaft Solardächer Muttenz, ist dort Gründungsmitglied und Mitglied des Verwaltungsrates.“ Ich finde es wichtig, dass wir die erneuerbaren Energien fördern und regional nutzen“.

Lars Uellendahl Berufslehre zum Landschaftsgärtner, Diplomstudium Landschaftsarchitektur in Nürtingen, Nachdiplomstudiengang IMLA (international master in landscape architecture) in Nürtingen, Weihenstephan und Rapperswil, seit 2008 Landschaftsarchitekt in Liestal bei Berchtold.Lenzin Landschaftsarchitekten, seit 2013 Gründungsmitglied und Vorstandsmitglied der Wohngenossenschaft Zimmerfrei in Basel, seit 2014 Mitglied der Baukommission im Projekt "StadtErle" (erstes Wohnhaus der Genossenschaft)

 

Thema Soziales Miteinander / Was hält, wenn alles schwankt?

Patrick Tschudin Master of Science in Erdwissenschaften der Universität Basel, Nebenfach Geophysik an der ETH Zürich, Info-Allesfresser, solange es um Naturwissenschaft, Politik und Kultur geht, mit stark technophiler Ader. Bis 2012 viele Jahre im Solde eines öffentlichrechtlichen, akustischen Mediums (DRS1, DRS2 & DRS3; nacheinander in den Bereichen Wissen [2 Jahre], Unterhaltung [3 Jahre], News [3 Jahre], Kultur [8 Jahre], Wissenschaft [5 Jahre]), dort bezahlt für seine grundsätzlich skeptische Haltung, die ihn u.a. 2010 zum “Prix Média” der Akademien der Wissenschaften Schweiz führte; seit 2012 auf eigenen Wunsch freischaffend; seit 2013 Student an der PH der FHWN im Quereinsteigerprogramm der vier Nordwestschweizer Kantone, auf dem Weg zum Lehrer für Deutsch, Mathematik und Naturwissenschaften auf Sek-I-Stufe. Seit 2014 Teilzeitlehrer für Mathe und Physik an der WBS Mücke im Sandgrubenschulhaus. Mitglied von Neustart Schweiz Regionalgruppe Basel.

Michael Riggenbach ging 12 Jahre in die Steinerschule am Jakobsberg. Ist gelernter Zimmermann. Nach mehreren Jahren Arbeit in Holzbaubetrieben absolvierte er das Lehrerseminar in Dornach. Er war viele Jahre Schweizer Experte für die Berufsweltmeisterschaften für Zimmerleute. Mitgründer der Stiftung Edith Maryon. Er unterrichtet seit mehreren Jahren an der Berner Fachhochschule in Biel Fächer im Zusammenhang mit Holzbau. War an Holzprojekten in Russland und Afrika mittätig.

Dr. Sibilla Marelli Simon Arbeit als Primarlehrerin, Heilpädagogin und Schulpsychologin.1986 Mitinitiantin der BürgerInneninitiative „Life Boat“ nach der Sandoz-Brandkatastrophe. Mitglied von Oekostadt Basel und neustart Regio Basel. Langjährige Referentin u.a.im Weiterbildungsbereich des Personalamtes Kt. Baselstadt mit Schwerpunkt Gesundheitspsychologie. Mitglied der Gesellschaft für Tiefenökologie e.V. Lehrbeauftragte am Ruth Cohn Institute International für Persönlichkeitsentwicklung und Lebendiges Lernen. Mitintiantin des Vereins Amigo de ADESO zur Unterstützung einer lokalen NGO in Bolivien. Diese betreibt Dorfentwicklung, ermöglicht Umweltbildung und unterstützt Schulen beim Betreiben von biologischen Schulgärten.

Max Ruhri - geboren 1976 in Graz (Österreich), Waldorfschule Graz, 1997-2003 Studium der Volkswirtschaftslehre in Wien und Madison, Wisconsin. 2009-2010 Master in Banking & Finance (Donau-Universität Krems), 2001-2009 Mitarbeit bei FAS Research – Social Network Analytics & Strategies (Wien), zuletzt als Geschäftsführer. 2009-2010 Mitarbeit bei Hermes Österreich – Geistgemässe Geldgebarung, seit 2010 Mitarbeiter der Freien Gemeinschaftsbank Basel, zunächst als Leiter Kundenservice, ab 2011 Mitglied der Bankleitung, ab 2013 Mitglied der Geschäftsleitung (Verantwortungsbereiche: Anlage, Treuhand, Finanzen, IT).

Eurythmieabend am 21. Mai 2015, Fotos (c) Tobin Meyers, 12b

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