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"Liebe und Freude sind die Prinzipien, die immer in der Erziehung vorhanden
sein sollten. Im ersten Jahrsiebt sind sie  besonders wichtig."

R. Steiner

Unsere Kindergärten

Zur Rudolf Steiner Schule Basel gehören sechs Kindergärten, drei auf dem Bruderholz in der Nähe der Schule, einer in Basel West und je einer in Riehen und Therwil. In allen Kindergärten beginnt der Kindergartenmorgen um 8 Uhr und endet um 12 Uhr – Montag bis Freitag.
Die Nachmittage sind frei.

Unsere Prinzipien

Kinder wollen spielen, deshalb achtet die Steiner-Pädagogik darauf, dass dieses Spiel selbstbestimmt und ungestört ist.

Kinder lernen mit allen Sinnen, deshalb bietet die Steiner-Pädagogik Primärerlebnisse als Basis für späteres Verstehen und vernetztes Denken.

Kinder lernen durch Identifikation, deshalb sind in der Steiner-Pädagogik Umgebung und Vorbild wesentlich.

Kinder brauchen Zeit zum Wachsen und Reifen. Für ihr individuelles Entwicklungstempo gibt die Steiner-Pädagogik Schutz und Geborgenheit.

Kinder begegnen der Welt mit Vertrauen. Die Steiner-Pädagogik legt Wert auf Beziehung.

Kinder werden stark, wenn sie sich sicher fühlen. Rhythmen, Rituale und Feste schaffen in der Steiner-Pädagogik Orientierung.

Kinder sehnen sich nach Weisheit, deshalb werden in der Steiner-Pädagogik Märchen und Geschichten erzählt.

Kind sein dürfen - Kindheit ist mehr, als eine Vorstufe des Erwachsenseins und braucht besonderen Schutz und Pflege

Wir bieten liebevolle, aufmerksame Begleitung, damit sich die Kinder in ihrem Tempo und gemäss ihrer Individualität entwickeln und entfalten können

Wir bieten den Kindern Raum und Zeit zum Spielen. So können sich ihre Fantasiekräfte und ihre Kreativität entfalten, sie machen vielfältige Erfahrungen im sozialen Miteinander, üben Rücksichtnahme, Kompromissfähigkeit und Durchsetzungsvermögen. Im Spiel verarbeiten Kinder Erlebtes und erweitern ihre Welterfahrung.

In diesem Alter lernen Kinder nur durch unmittelbar selbst Erlebtes und Erfahrenes. Sie müssen "begreifen" um zu verstehen. Mit den Sinnen erforschen Kinder ihre Umgebung und begreifen im wahrsten Sinne nach und nach die Welt. Unsere natürlichen Spielmaterialien, die sorgsame, liebevolle Gestaltung des Kindergartens und unsere verschiedenen Tätigkeiten sprechen immer mehrere Sinne gleichzeitig an und wirken belebend ohne zu überreizen.

Kinder werden stark, wenn sie sich sicher fühlen. Ein immer wiederkehrender Tages- und Wochenrhythmus, Rituale und mit den Eltern gemeinsam gefeierte Feste schaffen Vertrauen, Verlässlichkeit und Freude.

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Leitbild und Leitsätze

Wir unterstützen und begleiten die Entwicklung und Selbstwerdung des Kindes und tragen der individuellen Förderung Rechnung. Wir gehen davon aus, dass der Mensch seinen Ursprung in der geistigen Welt hat und von dort Schicksals- und Entwicklungsimpulse für den Lebensweg mitbringt. Diesen Tatsachen begegnen wir mit Achtsamkeit. Auf der Grundlage exakter Beobachtung und Reflexion im Alltag, schaffen wir einen kindgemässen Rahmen, der Raum gibt für selbstbestimmtes Erfahren, Tätigsein und Lernen.

Im Spannungsfeld von Eigenaktivität, Wahrnehmen der anderen und gemeinsamem Tun entwickeln Kinder soziale Kompetenzen. Die Kinder werden von uns als Individualität in der Gemeinschaft wahrgenommen. Wir fördern sowohl die individuelle wie auch die soziale Entwicklung und verstehen das als Beitrag zur Friedenserziehung. Die ersten Kindheitsjahre bis zur Schulreife im 7. Lebensjahr bilden die Grundlage für alle späteren biographischen Prozesse und brauchen daher einen besonderen Schutz.

Alle pädagogischen Bemühungen zielen darauf hin, die leibliche, seelische und geistige Gesundheit als Voraussetzung für die spätere Entwicklung, Lernbereitschaft und Bewältigung des Lebens zu fördern.

Leitsätze

Alles zu seiner Zeit

Jedes Kind entwickelt sich einerseits nach allgemeinen Entwicklungsgesetzen und andererseits nach individuellen Gegebenheiten. Dem Kind Zeit zu lassen, ermöglicht die notwendige Organreife. Auch das Gehirn bedarf der Reifungszeit bis hin zur bestmöglichen intellektuellen Kapazität im Schul - und Erwachsenenalter. Die an der Organreife wirkenden Kräfte stehen später als Bewusstseins - und Denkkräfte zur Verfügung. Diese Kräfte gilt es für eine optimale Entwicklung zu erhalten und nicht durch intellektuelle Einseitigkeit zum falschen Zeitpunkt frühzeitig zu erschöpfen.

Vorbild und Nachahmung

Die altersspezifische Lerndisposition im frühen Kindesalter ist die Nachahmungsfähigkeit. Das Gehenlernen, den Spracherwerb, das Erleben des eigenen Denkens, alle Grob- und Feinmotorischen, sowei sozialen Fähigkeiten lernt das Kind nicht durch technisch vermittelte Erfahrungen, sondern nur durch tätige menschliche Vorbilder, die den Kindern Zuwendung geben.

Sinneserfahrungen

Wir legen grossen Wert darauf, dem Kind echte und vielfältige Sinneserfahrungen zu ermöglichen. Diese fördern ein auf die Realität bezogenes Denken und bilden die Grundlage für ein verantwortungsvolles Umgehen mit allem Lebendigen. Zu Gunsten von eigenen, lebendigen Lernerfahrungen in der realen Umwelt wird auf dieser Entwicklungsstufe bewusst auf technische Medien und Lernspiele verzichtet.

Spiel

Dem freien, kreativen Spiel kommt eine lebensbildende Bedeutung zu. Deshalb wird ihm viel Zeit und Raum eingeräumt. Das natürliche Spielmaterial ist so gewählt, dass das Kind eine möglichst hohe Eigenaktivität entwickeln und seine Fantasiekräfte entfalten kann.

Rhythmus und Wiederholung

Rhythmus und Wiederholung sind tragende Elemente der Tages- und Wochenstruktur. Das Jahr wird im Einklang mit dem Jahreskreislauf und den verschiedenen Festeszeiten gestaltet. Regelmässige Rhythmen und Wiederholung vermitteln dem Kind Sicherheit und Geborgenheit. Dadurch erlebt es die Welt als vertrauenswürdig und zuverlässig. Freie Tätigkeiten des Kindes, geführte Tätigkeiten durch die Lehrpersonen und künstlerische Aktivitäten wechseln in gesundem Rhythmus ab und kräftigen durch das wiederholende Tun die Willens - und Gedächtnisbildung des Kindes.

Zusammenarbeit

Die Erziehungsaufgabe wird in enger Zusammenarbeit mit dem Elternhaus sowie ÄrztInnen und TherapeutInnen wahrgenommen. Die kollegiale Zusammenarbeit im Vorschul- und Schulbereich, an wöchentlichen Konferenzen optimiert die gemeinsame Wahrnehmung der Gesamtentwicklung der Kinder und erleichtert deren spezielle Förderung.

 

Die anthroposophische Menschenkunde Rudolf Steiners bildet die Erkenntnisgrundlage für die Arbeit der Fachkräfte.

Weiterbildung

An regelmässigen Konferenzen, Regionaltreffen, schweizerischen Fachtagungen und internationalen Tagungungen sowie durch Teilnahme an Weiterbildungsangeboten wird die Pädagogik im persönlichen Bemühen, im Sinne des "lebenslangen Lernens", fortlaufend entwickelt.

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Aufnahme

Die Aufnahme des Kindes in den Kindergarten findet im Normalfall zwei Jahre vor Eintritt in die Schule statt.

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Dauer

Der Kindergarten findet jeweils Montag bis Freitag am Morgen statt. Die Nachmittage sind immer frei. Ferien, Freitage und Feiertage sind dieselben wie an der Rudolf Steiner Schule.

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Elternbeitrag Kindergarten

Die Höhe des Kindergartenbeitrags ist einkommensabhängig. Es ist ein Familienbeitrag; wer ein Kind an der Schule hat und eines im Kindergarten, zahlt nur einmal Schulgeld.

Als Orientierungshilfe, um die Beitragshöhe zu bestimmen, dient die Beitragsskala für den Kindergarten.

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Einteilung

Standortwünsche werden nach Möglichkeit berücksichtigt, können aber nicht garantiert werden.

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Schulübertritt

Der Schulübertritt erfolgt in der Regel nach zwei Jahren. Für die Rudolf Steiner Schule Basel müssen Sie Ihr Kind unabhängig vom Kindergarten anmelden.

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Adressen der Kindergärten

"Hummel", Niklaus von Flüe-Strasse 19, 4059 Basel

"Rosenbogen", Spiegelbergstr. 18a, 4059 Basel

"Haselbusch", Rainallee 111, 4125 Riehen

"Schnäaggehüsli", Sierenzerstrasse 37, 4055 Basel

"Birsmattehof", Birsmatthof 1, 4106 Therwil

"Holderhüsli", Gundeldingerrain 162, 4059 Basel (ab Sommer 2017: Hohe Winde Strasse 38, 4059 Basel)

Auskunft und Anmeldung

Wir laden Sie ein, sich beim Sekretariat über unsere Kindergärten zu informieren. Gerne können Sie auch am Tag der Offenen Tür im Januar die Kindergärten kennenlernen und die Atmosphäre "schnuppern"...

Sekretariat der Rudolf Steiner Schule Basel
Tel. 061 331 62 50 / Fax 061 331 62 55

Telefon 061 331 62 50  |  E-Mail info(at)steinerschule-basel.ch creativity by innov8